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Bedeutende Bronzeskulptur eines vorstehenden Jagdhundes, signiert J. Moigniez.
Diese Skulptur aus dem 19. Jahrhundert gehört zur großen Tradition des französischen Naturalismus. Der Hund, in angespannter und aufmerksamer Pose mit erhobener Schnauze und gerader Rute, verkörpert die für Jagdszenen jener Zeit charakteristische Konzentration und Eleganz.
Die Modellierung ist besonders gelungen: straffe Muskulatur, fein gezeichnete Adern und ein detailreich gearbeitetes Halsband.
Der naturalistische Sockel besticht durch die akribische Darstellung des Bodens mit zart in die Erde eingeprägten Pfotenabdrücken, die die dramatische Spannung der Szene unterstreichen.
Die Signatur „J. Moigniez“ ist in die Skulptur eingraviert. Jules Moigniez (1835–1894) zählt zu den bedeutendsten französischen Tierbildhauern des 19. Jahrhunderts.
Ausgebildet im Kontext des triumphierenden Naturalismus, gehört er zur Tradition großer französischer Tierbildhauer wie Antoine-Louis Barye und Pierre-Jules Mêne. Sein Werk zeichnet sich aus durch:
Aufmerksame Beobachtung der Tieranatomie
Ein ausgeprägtes Gespür für Bewegung und Spannung
Präzise Darstellung von Details (Gefieder, Fell, Muskulatur)
Dynamische und zugleich ausgewogene Kompositionen
Seine Bronzen, die häufig Vögel, Hunde und Jagdszenen darstellen, erfreuten sich während des Zweiten Kaiserreichs und der Dritten Republik großer Beliebtheit beim Bürgertum und bei Kunstliebhabern. Werke mit der Signatur Moigniez sind heute bei Sammlern französischer Tierskulpturen sehr begehrt.
Merkmale
Epoche: 19. Jahrhundert
Herkunft: Frankreich
Material: Bronze
Signatur: J. Moigniez (eingraviert)
Maße:
Länge: 30 cm
Höhe: 24 cm
Tiefe: 12 cm
Gewicht: 2,9 kg
Sehr guter Gesamtzustand. Wunderschöne, altersgemäße Patina.
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Ref: U1RZP5PAXE