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Dieser Silberdenar des Trajan, geprägt in Rom im Jahr 116 n. Chr., gehört eindeutig zum Typ RIC 343, gekennzeichnet durch die Vorderseite IMP CAES NER TRAIAN OPTIM AVG GERM DAC und die Rückseite P M TR P COS VI P P SPQR, mit Felicitas nach links stehend, die einen Caduceus und ein Füllhorn hält; das hier vorliegende Exemplar mit 3,55 g, 19 mm und einer Achse von 6 Uhr zeigt sich in einer für diese späte Emission der Regierungszeit besonders zufriedenstellenden materiellen Ausprägung, mit günstiger Zentrierung, weitgehend lesbarer Titulatur und einer unmittelbar verständlichen Rückseitenikonographie, Eigenschaften, die dem Stück eine sehr überzeugende Kabinettpräsenz für einen anspruchsvollen Sammler verleihen.
Analyse & Expertise
Sorgfältige Beobachtung unter der Lupe ×10 und Streiflicht. Die Vorderseite zeigt ein laureiertes und drapiertes Porträt Trajans nach rechts von sehr solider stilistischer Qualität, mit Haar in dichten, weichen Strähnen, einem klar strukturierten Lorbeerkranz, einer breiten Stirn, einem gut geöffneten Auge, einer geraden Nasenlinie, einem nüchtern gezeichneten Mund und einem kraftvoll modellierten Kinn, während die Drapierung auf der entfernten Schulter wahrnehmbar bleibt und zur typologischen Präzision der Büste beiträgt; die umlaufende Legende ist weitgehend erhalten und gut lesbar, und der Perlkreis, über weite Teile des Randes verfolgt, verstärkt den Eindruck eines gut geprägten Exemplars.
Die Rückseite bewahrt eine besonders klare Lesbarkeit, da Felicitas ohne Schwierigkeit nach links stehend zu erkennen ist, in der rechten Hand einen erhobenen Caduceus und in der linken ein Füllhorn haltend, gemäß einer für die späten Prägungen Trajans sehr charakteristischen Komposition; die Silhouette der allegorischen Figur bleibt deutlich, die Attribute sind gut differenziert, und die Legende P M TR P COS VI P P SPQR lässt sich mit sehr guter Kontinuität rund um das Feld verfolgen, was dem Typ eine vollständige und unmittelbar überzeugende inhaltliche Lesbarkeit verleiht.
Die materielle Untersuchung zeigt einen leicht unregelmäßig runden Silberflan, entsprechend einer antiken Hammerprägung, mit noch klaren Reliefs auf den höchsten Partien von Porträt und Rückseitenfigur, Feldern mit leichten alten Umlaufspuren ohne Beeinträchtigung der Lesbarkeit, sowie einem gut erhaltenen Rand trotz kleiner, mit der Herstellung vereinbarer Unregelmäßigkeiten; insgesamt ergibt sich ein besonders stimmiger Eindruck technischer und stilistischer Homogenität, umso bemerkenswerter, als beide Seiten ein sehr ausgewogenes visuelles Verhältnis zwischen Reliefqualität, Legendenklarheit und Metallpräsenz aufweisen.
Was dieses Exemplar besonders auszeichnet, ist die Kombination aus einem ausdrucksstarken Porträt Trajans, einer späten Titulatur, die in ihrer wesentlichen Struktur vollständig erhalten ist, einer vollständig lesbaren Felicitas-Rückseite und einer sehr gut im erwarteten Standard des traianischen Denars liegenden Metrologie — alles Elemente, die eine numismatische Bewertung auf hohem Niveau begründen und genau den Anforderungen eines anspruchsvollen Sammlers in diesem Segment entsprechen.
Eigenschaften
Es handelt sich um einen Denar Trajans, geprägt in Rom, aus Silber, im Jahr 116 n. Chr.
Vorderseite: IMP CAES NER TRAIAN OPTIM AVG GERM DAC
Typ Vorderseite: laureierte und drapierte Büste Trajans nach rechts
Rückseite: P M TR P COS VI P P SPQR
Typ Rückseite: Felicitas nach links stehend, mit erhobenem Caduceus in der rechten Hand und einem Füllhorn in der linken
Hauptreferenz: RIC 343
Gemessene Daten: 3,55 g ; 19 mm ; Achse 6 Uhr
Historischer Kontext
Diese Prägung gehört zur späten Phase der Regierung Trajans, in der die imperiale Titulatur bereits den Ehrentitel OPTIM AVG mit den germanischen und dakischen Siegen (GERM DAC) verbindet, während COS VI die Münze in eine der am weitesten entwickelten Serien der römischen Prägung einordnet; wir befinden uns hier in einer Phase, in der das kaiserliche Bild nicht mehr im Aufbau begriffen ist, sondern sich in einer voll ausgeprägten, monumentalen und politisch gefestigten Form stabilisiert.
Die Wahl der Felicitas auf der Rückseite fügt sich vollkommen in diese Machtsprache ein, da die Göttin nicht eine vage Prosperität darstellt, sondern ein geordnetes öffentliches Glück, eng verbunden mit der guten Führung der römischen Welt, wie es der Caduceus als Zeichen von Harmonie und günstiger Zirkulation sowie das Füllhorn als Symbol von Wohlstand und Fülle ausdrücken; die Münze verdichtet somit in einer äußerst klaren Darstellung eine zentrale Idee der Regierung: die Verbindung von militärischer Autorität, institutioneller Stabilität und legitimer Fülle.
Kultureller Wert
Der kulturelle Wert dieser Münze ist hoch, da sie ein kaiserliches Porträt von großer Qualität, eine bedeutungsreiche späte Titulatur und eine vollkommen verständliche allegorische Rückseite in einem kleinen Silbermodul vereint, in dem die Gravurqualität deutlich wahrnehmbar bleibt; es handelt sich um einen Denar, bei dem sich die ideologische Dichte der Botschaft mit der plastischen Qualität des Trägers verbindet, was ihm eine dauerhafte Attraktivität für jede Sammlung des römischen Hochkaiserreichs verleiht.
Für den erfahrenen Sammler besitzt dieser Typ ein besonderes Interesse, nicht durch künstliche Übertreibung, sondern weil er zu den besonders geschätzten späten Emissionen Trajans gehört, in denen Porträtqualität und Klarheit der Rückseiten von entscheidender Bedeutung sind; wenn, wie hier, ein Exemplar eine gute Zentrierung, eine weitgehende Lesbarkeit der Legenden und eine vollständig verständliche Rückseitenikonographie vereint, erhält es eine echte Unterscheidungskraft innerhalb einer hochwertigen Sammlung römischer Denare.
Provenienz & Garantien
Aus europäischer Herkunft, von einem etablierten Numismatikhändler, wurde dieses Exemplar im Rahmen einer spezialisierten internationalen Transaktion erworben, durchgeführt in einem anerkannten numismatischen Netzwerk und validiert durch führende Experten, gemäß den höchsten Standards des Kunst- und Kulturgütermarktes; die Untersuchung berücksichtigt ausschließlich die tatsächlich beobachtbaren stilistischen, technischen, epigraphischen und metrologischen Merkmale, eingeordnet in den Rahmen des Typs Trajan / Felicitas / RIC 343, mit besonderem Augenmerk auf die Kohärenz des Porträts, die Lesbarkeit der Titulatur, die Struktur der Rückseite und die allgemeine Übereinstimmung des Schrötlings.
Die Übereinstimmung zwischen der Vorderseite IMP CAES NER TRAIAN OPTIM AVG GERM DAC, der Rückseite P M TR P COS VI P P SPQR mit Felicitas nach links stehend, der Münzstätte Rom, der Datierung auf 116, der beobachteten Metrologie und der Zuordnung zu RIC 343 begründet hier eine besonders solide numismatische Bestimmung; jedes Exemplar wird geprüft, beschrieben und mit einem Echtheitszertifikat versehen, das den Standards des Kunst- und Kulturgütermarktes entspricht, um dem Sammler eine verlässliche, stabile und glaubwürdige Dokumentationsbasis zu bieten.
Ref: BRT6ZG3K58