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Bedeutende Fiberglasbüste des Laokoon. Diese Skulptur, die eine der tragischsten Episoden der griechischen Mythologie darstellt, ist mit ihrer kraftvollen Modellierung und den dramatischen Details, insbesondere im gequälten Gesicht und der angespannten Muskulatur, eines der großartigsten Beispiele antiker Bildhauerkunst. Das Stück wurde vermutlich für ein Film- oder Theaterset geschaffen.
In der griechischen Mythologie ist Laokoon, ein trojanischer Priester, einer der Hauptprotagonisten der Geschichte vom Trojanischen Pferd. Als die Griechen ihren Abzug vortäuschen, indem sie ein riesiges Holzpferd, das sie Athene opfern wollten, zurücklassen, warnt Laokoon die Trojaner vor dieser List und drängt sie, das Pferd zu zerstören. Während er Poseidon einen Stier opfert, um seine Warnung zu bekräftigen, steigen zwei Schlangen aus dem Meer empor. Sie greifen zuerst seine beiden Söhne an, umschlingen und zerfleischen sie, bevor sie sich Laokoon selbst zuwenden, der verzweifelt versucht, sie zu retten. Nach ihrem Angriff suchen die Schlangen Zuflucht im Tempel der Athene und winden sich zu Füßen ihrer Statue. Die Trojaner deuten dieses Ereignis als göttliches Zeichen: Sie glauben, Laokoon sei bestraft worden, weil er ein Opfer für die Göttin infrage gestellt hatte. Beruhigt bringen sie das Pferd in die Stadt und besiegeln damit ihr Schicksal.
Bedeutende Laokoon-Büste aus Fiberglas mit bronzefarbener Patina. Vermutlich zu Dekorationszwecken gefertigt. Moderne Arbeit. Loch in der Schulter und Gebrauchsspuren.
Maße: B 51 × T 36 × H 72 cm
Ref: 2M676WPT5C