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Eine Bronzeskulptur mit brauner Patina, die einen Jagdspaniel darstellt, vom Tierbildhauer Paul-Édouard Delabrièrre (1829–1912).
Der Spaniel ist in Vorstehposition dargestellt und blickt konzentriert zum Horizont.
Seine Sinne sind geschärft; dank seines feinen Geruchssinns erschnüffelt er seine Beute, ohne sie zu sehen. Die Signatur des Bildhauers, „E. DELABRIÈRRE“, ist in den detailreichen, naturalistischen Sockel eingraviert, der mit Vegetation verziert ist. Antike Bronze, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, um 1880. Sehr guter Zustand mit exzellenter Patina.
Maße: 20,2 cm x 30 cm
Paul-Édouard Delabrièrre (1829–1912)
Paul-Édouard Delabrièrre, ein renommierter französischer Tierbildhauer, wurde am 29. März 1829 in Paris geboren.
Er studierte Malerei bei Jean-Baptiste Delestre, bevor er sich der Bildhauerei zuwandte.
Seine erste Ausstellung fand 1848 im Salon des Artistes Français statt und zeigte eine Wachsskulptur mit dem Titel „Ein Terrier mit einem Hasen“.
Von diesem Zeitpunkt an widmete Paul-Édouard Delabrièrre sein gesamtes Werk der Tierkunst.
Beeinflusst von Antoine Louis Barye, gilt Delabrièrre als einer der bedeutendsten Künstler der Tierbildhauerschule.
Im Louvre ist die Ausstellung „Reitertum“ zu sehen, die wohl größte Gemäldegruppe, die E. Delabrièrre je geschaffen hat.
Er stellte etwa fünfzig Jahre lang, von 1848 bis 1898, im Salon des Artistes Français aus und erhielt 1859 eine ehrenvolle Erwähnung für sein Werk „Indianischer Panther verschlingt einen Reiher“.
Er war Mitglied der Société des Artistes Français.
Paul-Édouard Delabrièrre starb 1912 in Paris.
Ref: 10MMIQR7E0