Diese Beschreibung wurde übersetzt. Klicken Sie hier, um das Original zu sehen
Dieser von Mithé Espelt entworfene Wandspiegel besteht aus einem rechteckigen Spiegel, der von einem Vogel aus Fusingglas und glasierter Keramik bekrönt wird.
Marie Thérèse Espelt, auch bekannt als Mithé Espelt (1923–2020)
Geboren in Townes bei Montpellier, begann Mithé Espelt ihre Karriere 1943 in der Pariser Werkstatt von Nathalie Pol und Lydia Chartier, wo sie Keramikknöpfe für Haute-Couture-Kollektionen entwarf. 1946 kehrte sie in ihre Heimatstadt zurück und eröffnete ihr Keramikstudio in einem Nebengebäude des Hôtel de Bernis, das sie von ihrem Großvater geerbt hatte. Sie heiratete den Anwalt Maurice Figère, der seine Karriere aufgab, um sie künstlerisch zu unterstützen. Ihr künstlerisches Leben ermöglichte ihr Reisen und die Inspiration durch andere Kulturen, was sich deutlich in ihren Werken widerspiegelt. Sie fertigt Alltagsgegenstände wie Schmuckkästchen, Halsketten, Spiegel und andere Wohnaccessoires an, die sie nie signiert, da sie für jedermann zugänglich bleiben soll. Heute ist Mithés Arbeit an ihrer hohen handwerklichen Qualität erkennbar. Ihre Stücke zeichnen sich oft durch gekrakelte Goldemaille und farbige Glaseinlagen aus – eine technische Herausforderung, die mehrere Durchgänge in den Kelns und stundenlange Arbeit an der Werkbank erfordert. Mithé Espelt arbeitete bis zum Jahr 2000. Ihre Werkstatt existiert noch immer, wird aber nun von ihrer Tochter Marion de Crécy geleitet.
Ref: NIRPM06778