Jean Marais (1913–1998)  „Die Venus mit den Zöpfen“
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Jean Marais (1913–1998) „Die Venus mit den Zöpfen“

5.200
20. Jahrhundert
50er, 60er und 70er Jahre
LIEFERUNG
Von: 59000, Lille, Frankreich

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    Bedeutende anthropomorphe Vase aus glasierter schwarzer Keramik.
    Vallauris, um 1960.
    Es gibt Objekte, die man betrachtet.
    Und andere, die uns anzusehen scheinen.
    Diese von Jean Marais entworfene große Vase gehört zur zweiten Kategorie.
    Schon auf den ersten Blick besticht dieses Gesicht mit seinen riesigen Augen durch eine fast beunruhigende Präsenz. Weder ganz Frau noch ganz Gottheit, scheint diese zeitlose Figur aus einer poetischen Welt zu entspringen, in der Antike, Traum und Theater aufeinandertreffen.
    Die langen, geformten Zöpfe, die das Gesicht umrahmen, vereinen sich am Hinterkopf zu einem spektakulären Henkel – eine wahre plastische Meisterleistung, die das Gebrauchsgegenstand in eine Skulptur verwandelt.
    Hier findet sich das gesamte Universum von Jean Marais wieder: seine Vorliebe für archaische Formen, neu interpretierte Mythologien und rätselhafte Gesichter, die sowohl von antiken Idolen als auch von den Zivilisationen des Mittelmeerraums inspiriert sind.
    Die satinschwarze Emaille unterstreicht die grafische Kraft des Werks noch zusätzlich. Das Licht gleitet über die Volumen, betont die Augenbrauenbögen, die dezent lächelnden Lippen und den Rhythmus der Zöpfe, die das Stück wie eine Krone umschlingen.
    Als Dekorateur, Schauspieler, Zeichner, Bildhauer und Keramiker hat Jean Marais in Vallauris ein zutiefst persönliches Werk geschaffen. Fernab von Modetrends schuf er ein sofort erkennbares Formenvokabular, in dem jedes Stück von einer Seele beseelt zu sein scheint.
    Exemplare dieses Modells tauchen heute nur noch sehr selten auf dem Markt auf. Dieses Exemplar zeichnet sich zudem durch eine besonders bemerkenswerte Ausführungsqualität aus.
    Die Feinheit der Arbeit zeigt sich in jedem Detail: in der präzisen Modellierung des Gesichts, der kraftvollen Zeichnung der Augenbrauen, der Intensität des Blicks, aber auch in der bemerkenswerten Gestaltung der langen Zöpfe, die die Skulptur umschlingen und den hinteren Henkel bilden. Die Reliefs sind nach wie vor kraftvoll, die Volumen perfekt erkennbar, und die Qualität des Brennvorgangs bringt den ganzen plastischen Reichtum zur Geltung, den Jean Marais sich ausgedacht hat.
    Dieser Erhaltungszustand und diese Detailgenauigkeit verleihen dem Ganzen eine außergewöhnliche Präsenz und machen dieses Exemplar zu einem der reizvollsten, die wir je zu sehen bekommen haben.
    Diese Kreation zählt zu den reizvollsten Modellen im keramischen Repertoire von Jean Marais. Als Vase, Skulptur und Wohnobjekt zugleich verkörpert sie perfekt jene subtile Grenze zwischen Kunst und Gebrauchsgegenstand, die der Künstler mit so viel Eleganz zu überschreiten wusste.
    Ein einzigartiges, poetisches und zeitloses Werk.
    Höhe: 34 cm
    Tiefe: 24 cm
    Sehr guter Erhaltungszustand.
    Signiert „Jean Marais“.
    Eine Präsenz für den Wohnraum:
    Allein auf einer Konsole, einem Bücherregal oder einem Sockel platziert, zieht diese Venus mit Zöpfen sofort den Blick auf sich. Mehr als nur eine Vase, wird sie zu einer stillen Gesprächspartnerin, einer skulpturalen Präsenz, die den Raum begleitet und ihm eine besondere Seele verleiht.

    Ref: N00UK36V8L

    Bedingungen Wie neu
    Stil 50er, 60er und 70er Jahre (Formstücke Fayencen Stil 50er, 60er und 70er Jahre)
    Jahrhundert 20. Jahrhundert (Formstücke Fayencen Jahrhundert 20. Jahrhundert)
    Herkunft Frankreich
    Künstler Jean Marais
    Höhe (cm) 34
    Tiefe (cm) 24
    Versandzeiten Versandbereit in 2-3 Werktagen
    Ort 59000, Lille, Frankreich
    Antikeo Käufergarantie

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