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Runde Jardinière aus Langeais-Steingut, dekoriert mit Weintrauben, 19. Jahrhundert
Unterseite erhaben gemarkt: C B für Charles Heard de Boissimon et Langeais
Um 1862
Cremeweißer Ton mit Platinakzenten
Exquisite Flechtarbeit in Korbgeflechtoptik
Dekoration mit Weintrauben und Weintrieben mit Blättern in plastischer Darstellung
Henkel mit beweglichen Ringen
Leicht abgeflachter Boden aus verschlungenen Spiralen
Sehr guter Gesamtzustand
Geringfügige Gebrauchsspuren am Platin, eine kleine restaurierte Blüte am Boden
Höhe: 16,5 cm
Durchmesser am Hals: 14 cm
Durchmesser am Boden: 13 cm
Länge mit Henkeln: 18 cm
Im Inneren der Jardinière: 3 Punkte in einem gleichseitigen Dreieck angeordnet (dezenter Hinweis auf die Freimaurerei)
Aus der Sammlung eines anspruchsvollen Sammlers
Das freimaurerische Langeais:
Die Langeais-Münzen mit freimaurerischen Verzierungen Symbole der großen Baumeister sind selten, doch die Fülle an Pflanzenmotiven in Dreiergruppen zeugt von einer engen Verbindung. Viele Münzen aus Langeais zeigen drei Punkte, seien es Efeubeeren, Eicheln oder andere Motive. Die Komposition der drei Freimaurer-Punkte ist besonders eindrucksvoll.
Diese drei Punkte finden sich auch dezent auf dem Boden aller geflochtenen Körbe sowie der Tabakdosen. Sie erscheinen als drei unglasierte Punkte, die ein gleichseitiges Dreieck bilden. Die Ausführung ist so subtil, dass man sie für Meißelspuren halten könnte, doch der perfekte Abstand zwischen den Punkten lässt vermuten, dass sie mit einem eigens dafür angefertigten Dreibein ausgeführt wurden. Viele Münzen tragen zudem den fünfzackigen Stern. Charles de Boissimons Mitgliedschaft bei den Freimaurern ist nicht belegt, doch sein Werk zeugt von Pflichtbewusstsein und Fortschrittswillen. Mehrere Arbeiter der Töpferei gehörten der Freimaurerloge Tours an.
Langeais-Keramik ist die diskreteste und subtilste der Freimaurerkeramiken.
Ref: LPVWAKED0S