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Diese prächtig verzierte Standuhr aus der Zeit des Direktoriums (1795–1799) aus vergoldeter Bronze stellt eine Frau und ihren Hund als Allegorie der Treue dar. Das Uhrwerk ist in ein achteckiges Gehäuse eingefasst, und um die Uhrwerkslünette herum befindet sich eine zweite, gerändelte, achteckige Lünette, die mit Muschelmotiven verziert ist.
Diese Pendeluhr wird von zwei runden Halbsäulen flankiert, die mit Weinranken verziert und von einer Vase gekrönt sind. Oben ist die Frau zu sehen, die auf einem Brunnen sitzt, während neben ihr ein Hund sitzt und der Brunnen Wasser in ein Becken sprudeln lässt. Die gesamte Szene steht auf einem Sockel, der auf vier gedrechselten Füßen ruht und an der Vorderseite ein Flachrelief mit einem Blumenkorb, Früchten und pastoralen Attributen aufweist.
Die Darstellung der Frau und ihres treuen Hundes zeugt vom Geschmack des späten 18. Jahrhunderts, der sehr darauf ausgerichtet war, Szenen aus dem Alltag darzustellen. Das Wasser, das durch den Brunnen und die zahlreichen Muscheln angedeutet wird, ist ein lebenswichtiges Element, und seine Darstellung wird im Allgemeinen als regenerierendes Element interpretiert.
Eine Version dieser Uhr mit einer Spinnerin befindet sich in der Sammlung des Mobilier National in Paris.
Diese Uhr befindet sich in einem ausgezeichneten Erhaltungszustand mit ihrer prächtigen originalen Quecksilbervergoldung.
Die Spindel der Spinnerin fehlt.
Das Acht-Tage-Uhrwerk ist mit einer Seidendrahtaufhängung ausgestattet und schlägt die volle Stunde und die halbe Stunde. In einwandfreiem Betriebszustand.
Ref: Z0LXSC7YEE