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Polierter runder Sockel aus ägyptischem Kaiserporphyr.
Ideal zur Präsentation einer kleinen Skulptur oder eines archäologischen Fundstücks.
Durchmesser: 4 cm. Höhe: 1 cm.
Ägyptischer Kaiserporphyr ist besonders selten: Nur römische und später byzantinische Kaiser durften dieses purpurfarbene Gestein erwerben, das ausschließlich dem Kaiser (fiscus caesaris) gehörte.
Die purpurfarbene Färbung des Steins wurde mit dem „Tyrischen Purpur“ in Verbindung gebracht, dem kostbarsten Farbstoff der Antike.
Dieses Gestein war umso seltener und wertvoller, als es nur an einem Ort auf der Erde gefunden wurde: Mons Porphyrites in der östlichen Wüste Ägyptens (Jebel Dokhan). Nach dem Untergang des Römischen Reiches geriet der genaue Standort des Steinbruchs für fast 1500 Jahre in Vergessenheit, bevor er im 19. Jahrhundert von Forschern wiederentdeckt wurde. Seitdem wurde er jedoch nie wieder abgebaut.
Porphyr ist eines der härtesten Gesteine der Erde (7 auf der Mohs-Skala, ähnlich wie Quarz).
In der Antike war die Bearbeitung von Porphyr mit herkömmlichen Eisenwerkzeugen nahezu unmöglich. Für seinen Abbau benötigte man spezielle Werkzeuge aus gehärtetem Stahl und monatelanges Polieren mit Schmirgel, um einen spiegelglatten Glanz zu erzielen. Allein die Herstellung einer fünf Meter hohen Säule erforderte mehrere Jahre ununterbrochener Arbeit eines ganzen Teams von Elite-Steinmetzen. Die Transportkosten von den abgelegenen Steinbrüchen der ägyptischen Wüste nach Alexandria und dann nach Rom waren so hoch, dass ein Kubikfuß kaiserlichen Porphyrs den exorbitanten Preis von 250 Denaren erzielte – dem Monatslohn eines Facharbeiters! (Für ein Stück von kaum 30 Zentimetern Durchmesser).
Aufgrund dieser Schwierigkeiten wurde der Abbau neuer Blöcke nach dem 4. Jahrhundert eingestellt. Fast der gesamte Porphyr, den wir heute in Kirchen oder Museen sehen (Säulen, Becken, Sarkophage), besteht aus wiederverwendeten Stücken aus der Römerzeit.
Ref: N5FFHMTZA1