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"Porträt von E. VAN HOVE"
Porträt eines Mannes. Öl auf Leinwand, signiert und situiert "Roubaix, 1906".
In diesem Porträt richtet sich die ganze Aufmerksamkeit auf das Gesicht, das aufdringlich und selbstbewusst vor sich hin blickt. Bis auf den weißen Kragen und das weiße Taschentuch ist alles - die Kleidung und der Hintergrund - schwarz. Van Hoves ausgeprägter Realismus der Details erinnert an die flämischen Primitiven. Man hat ihn daher auch als "modernen Memling" bezeichnet. In Bezug auf den künstlerischen Ansatz ist dieses Porträt dem Selbstporträt von Edmond Van Hove (1879) sehr ähnlich, das er malte, als er gerade einmal 28 Jahre alt war, und das sich heute im Groeninge-Museum in Brügge befindet.
Edmond Van Hove war das achte Kind von Jan Van Hove und Isabella Hooghuys. 1871 reiste er nach Paris, wo er an der École des Beaux-Arts studierte. 1875 kehrte er nach Brügge zurück, wo er 1890 an die Akademie berufen wurde. 1898 malte er sein bekanntestes Werk, Die drei Schwesterstädte (in Anlehnung an die Städte Gent, Brügge und Antwerpen), ein Werk, das aus drei Tafeln mit den Maßen 70 x 53 cm besteht. Jede Stadt wird symbolisch durch eine weibliche Figur repräsentiert. Van Hove ließ sich 1899 in Antwerpen nieder und zog 1902 nach Gent, um schließlich 1910 nach Brügge zurückzukehren. Er malte "religiöse Szenen, die größtenteils im Brügge seiner Zeit angesiedelt waren, historische Szenen, schöne Porträts und allegorische Szenen".
Ref: YHKOASUXWT