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César VAN LOO (zugeschrieben)
Paris, 1743 – Paris, 1821
Tor zu einer Ruinenstadt nahe einer Schmiede
Öl auf Leinwand
24 x 32,5 cm (34,5 x 42 cm mit Rahmen)
Originalrahmen
Jules César Denis Van Loo war der Sohn des berühmten Historienmalers Carle van Loo. Er gewann 1767 den Grand Prix de Rome und ging anschließend nach Rom, um an der Französischen Akademie zu studieren. 1784 wurde er Mitglied der Königlichen Akademie für Malerei und Bildhauerei. Zwischen 1784 und 1817 stellte er im Pariser Salon aus. Als Landschaftsmaler, insbesondere italienischer Motive, lebte er von 1791 bis 1794 in Turin (die Galerie Sabauda in Turin besitzt mehrere seiner Landschaftsgemälde).
César van Loo spezialisierte sich auf verschneite Landschaften mit verfallenen Gebäuden und genoss großen Erfolg bei angesehenen Auftraggebern wie Ludwig XVI. und Kardinal de Bernis (für Letzteren malte er unter anderem fünf Ansichten Italiens, die sich heute im Musée des Augustins in Toulouse befinden). Weitere Landschaftsgemälde von ihm sind im Louvre ausgestellt.
Unser Gemälde ähnelt einem großen Spätwerk mit dem Titel „Schneeeffekt (Ruinen des Alten Veroli-Tors im Kirchenstaat)“ aus dem Jahr 1814. Tatsächlich tauchte eine Kopie eines Teils unseres Gemäldes auf dem Kunstmarkt auf; dieses signierte und datierte Werk aus dem Jahr 1815 wurde 2019 bei Tajan für 1.500 € versteigert.
Ref: HXTQXLL89M