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Kleines Ölgemälde auf Karton, datiert 1925, zeigt Segelfischerboote im Hafen von Le Pouliguen bei La Baule in Loire-Atlantique.
Dieses Gemälde stammt aus einem regionalen Nachlass; zwei weitere Werke von Charles Tranchand, Georges Tranchand und Alfred Chagniot stehen ebenfalls zum Verkauf.
Guter Zustand, gerahmt unter Glas, signiert unten rechts: Ch. Tranchand*
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*Charles Tranchand wurde am 9. August 1884 in Angers geboren. Er war Schüler von Fernand Lutscher (1843–1923) und studierte anschließend im Atelier von Fernand Cormon (1845–1924) in Paris sowie an der École Nationale des Beaux-Arts, wo er die Impressionisten sowie Van Gogh und Gauguin kennenlernte.
Nach seiner Rückkehr in seine Heimat Anjou schloss er Freundschaften mit der dortigen Künstlergemeinschaft: Berjole, Georges Gobo, Louis-Charles Morin, Adrien Recouvreur und Willy Landelle. Er war bereits als Maler des alten Angers bekannt und hielt die malerischen Details der alten Straßen und Denkmäler mit kraftvollen Pinselstrichen fest.
1923 trat Charles Tranchand der Künstlergilde von Angers bei, die sich um André Bruel gebildet hatte. Er war ein gefragter Künstler der Werbeagentur Hirvyl. Zudem arbeitete er für das Fremdenverkehrsamt und illustrierte zahlreiche Werke von Schriftstellern aus Angers: René Bazins „Paysages et pays d’Anjou“ (1926), Mathilde Alanics „Vieilles rues, vieux logis, la Cité“ (1931) und „Angers. Walk around a cathedral“ von Marc Leclerc (1944) sowie „Angers after the turbulent of Canon Civrays“ (1945). Gegen Ende seines Lebens, im Jahr 1944, wurde er schließlich zum Professor für Malerei an der Kunsthochschule ernannt und eröffnete im Frühjahr 1953 den ersten dort eingerichteten Kurs für Radierung. Sein Sohn Georges Tranchand (1913–2003) war ebenfalls ein bedeutender Künstler in Angers.
Ref: 06E8N1407M