Großer Sakyamuni Buddha in Trockenlack / Burma - Shan State / 18. Jahrhundert - 19. Jahrhundert

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18. Jahrhundert
Asiatische Künste
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Von: 38090, Villefontaine, Frankreich

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    Antike Darstellung in Trockenlack von Buddha Sakyamuni.
    Er ist auf einem hohen Sockel sitzend dargestellt, der an seinem Sockel mit stilisierten Lotusblüten geschmückt ist. Der Erwachte nimmt hier eine klassische Haltung in der buddhistischen Ikonographie bhumisparsa Mudra oder Geste der Einnahme der Erde zu Zeugen genannt: die rechte Hand positioniert auf dem Knie, die Finger berühren den Boden, während die linke Hand in den Schoß gestellt wird, Palm gedreht Richtung Himmel. Die Beine werden in der vollen Lotusposition (vajraparyanka) mit den Fußsohlen nach oben gekreuzt. Diese Darstellung des Buddha erinnert an den Sieg von Sakyamuni über den Dämon Mara und kann als Allegorie der Erleuchtung interpretiert werden.
    Der Körper ist massiv, fast korpulent und mit Uttarasanga bekleidet, der die rechte Schulter freigibt, die Brust ist breit und die Hüften schmal, der Drape zeigt eine lange Seite, die von der linken Schulter beginnt und in einer geraden Linie zum Nabel abfällt.
    Das fast runde, jugendlich wirkende Gesicht strahlt große Weichheit aus und zeigt feine, perfekt geschwungene Augenbrauen, die halbgeschlossene mandelförmige Augen überragen. Die schweren Lider, unter denen die Pupillen erscheinen, verleihen dem Gesicht eine große Innerlichkeit. Die Adlernase mit zart gezeichneten Nasenlöchern überhängt einen kleinen Mund mit dünnen Lippen, die ein leichtes Lächeln skizzieren. Die Frisur zeichnet sich durch eine Vielzahl kleiner Nadeln aus, der Schädel zeigt eine Deformation (usnisa), überragt von einem Rasmi, Symbol für die spirituelle Ausstrahlung des Buddha, entlehnt von singhalesischen Bildern, in Form einer Lotusknospe. Die Ohren mit den durch das Gewicht der Ornamente aufgeblähten Lappen symbolisieren den königlichen Ursprung des historischen Buddhas, der Hals präsentiert die drei Schönheitsfalten.

    Die Trockenlacktechnik soll ihren Ursprung in China haben, über ihre Ankunft in Burma liegen bisher nur wenige Informationen vor. Die Beherrschung der Technik ist jedoch von burmesischen Künstlern aus dem 18. Jahrhundert gut etabliert.
    Die Technik selbst besteht darin, ein Tonbild zu modellieren, das gegen einen Holz- oder Bambusrahmen verkleidet ist, der mit einer Mischung aus Hanf, Esche und Lack bedeckt ist. Dieser Vorgang wird dann mehrere Male wiederholt, um dem gewünschten Bild Form und Konsistenz zu verleihen, wobei das Herz dann entfernt wird.

    Abmessungen: 88 x 44,5 cm
    Allgemeinzustand: Das Stück weist alte Lackrestaurationen sowie kleine Unfallstellen vor allem im unteren Teil des Sockels auf. Es gibt auch ein paar kleinere Mängel ohne Auswirkungen auf die Frisur, die sich auf das Alter des Stückes beziehen. Das hölzerne Rasmi ist posterior.

    Ref: WW0EHFE1IC

    Stil Asiatische Künste
    Jahrhundert 18. Jahrhundert
    Material(ien) Lacquer
    Versandzeiten Versandbereit in 4-7 Werktagen
    Ort 38090, Villefontaine, Frankreich

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